Mainz; Josefstraße, Querung Rheinallee
Allerlei Gedanken zu allem möglichen. Gedichte oder kurze Prosaschnipsel, aber auch schnelle Fotos von der Merkwürdigkeit der Welt sind dabei.
Mittwoch, 15. Juni 2011
Donnerstag, 9. Juni 2011
Kaltes Stillleben
In meinem Kühlschrank tummelt sich
'ne halbvoll Flasche Bier
Die schmeckt bestimmt schon etwas schal
So lang ist sie schon hier
Obwohl sie langsam grünlich wirkt
Trink ich sie doch nicht aus
'Ne Junggesellenweisheit sagt:
"Hab immer Bier im Haus"
In meinem Kühlschrank tummelt sich
'Ne Büchse Büchsenfisch
Die hab ich jetzt so lange schon
Der ist längst nicht mehr frisch
Zwar schmeckt noch 10 Jahr so ein Fisch
Nachdem er schwamm in See
Doch 1998 ist
Der Büchse MHD.
In meinem Kühlschrank tummelt sich
Eine Tomate rot
Die ist zwar etwas runzlig schon
Doch trotzdem längst nicht tot
Das sie schon ganz schön faltig ist
Das stört mich weiter nicht
Denn Falten seh ich schließlich auch
Schau ich in mein Gesicht
In meinem Kühlschrank tummeln sich
Nur komische Gestalten
Ein schales Bier, ein toter Fisch
Tomate schon mit Falten
Doch lass ich sie im Kühlschrank drin
Denn mir ist irgendwie
Als erfasst leise mich dabei
Ein Hauch von Nostalgie*

*Dies kann natürlich auch das Aroma eines dahingammelnden Bieres und einer altersschwachen Tomate sein.
'ne halbvoll Flasche Bier
Die schmeckt bestimmt schon etwas schal
So lang ist sie schon hier
Obwohl sie langsam grünlich wirkt
Trink ich sie doch nicht aus
'Ne Junggesellenweisheit sagt:
"Hab immer Bier im Haus"
In meinem Kühlschrank tummelt sich
'Ne Büchse Büchsenfisch
Die hab ich jetzt so lange schon
Der ist längst nicht mehr frisch
Zwar schmeckt noch 10 Jahr so ein Fisch
Nachdem er schwamm in See
Doch 1998 ist
Der Büchse MHD.
In meinem Kühlschrank tummelt sich
Eine Tomate rot
Die ist zwar etwas runzlig schon
Doch trotzdem längst nicht tot
Das sie schon ganz schön faltig ist
Das stört mich weiter nicht
Denn Falten seh ich schließlich auch
Schau ich in mein Gesicht
In meinem Kühlschrank tummeln sich
Nur komische Gestalten
Ein schales Bier, ein toter Fisch
Tomate schon mit Falten
Doch lass ich sie im Kühlschrank drin
Denn mir ist irgendwie
Als erfasst leise mich dabei
Ein Hauch von Nostalgie*
*Dies kann natürlich auch das Aroma eines dahingammelnden Bieres und einer altersschwachen Tomate sein.
Mittwoch, 1. Juni 2011
Dienstag, 12. April 2011
Endsorgung

Paul Kleinert war ein Müllarbeiter
Und anstsatt die Karriereleiter
Erklomm er morgens an Werktagen
Voll Freude den orangenen Wagen
Ob gelber Sack, ob Sondermüll
Für ihn war all dies ein Idyll
Als kleines Kind schon schwärmte er
Für Oscar aus der Tonne sehr
Und als Berufswunsch gab es nur
Nicht Lokführer, nein Müllabfuhr
Das Sammeln lag ihm früh im Blut
Und manches war ja auch noch gut
Was anderer nicht für wert mehr fand
Selbst seine Frau war zweiter Hand
Fast 40 Jahre so verflossen
Dann hat den Deckel er geschlossen
Beschloss mit seel'gem Blick voll Wonne
Sein Leben - völlig für die Tonne.
Donnerstag, 31. März 2011
Donnerstag, 10. März 2011
Oh, là, là
Donnerstag, 3. März 2011
Mittwoch, 2. März 2011
Australisches
Es war ein kleines Känguru
Das sprach zu seiner Mami: "Du,
Ich frage mich schon immerzu:
Wie kam ich kleines Känguru
Auf diese Welt, was meinst denn du?
Ging das mit rechten Dingen zu?"
Da sprach das Mamakänguru:
"Ganz schön neugierig, das bist du.
Dann höre mir mal ruhig zu.
Wenn zwei verliebte Känguru
Vom 'Sie' schon übergehn zum 'Du'
Passiert leicht mehr noch, ab und zu.
Mama und Papa Känguru
Tanzten beim Mond zum 'Schubidu'
Und eins zum andern kam dazu.
Und kurz darauf schon nahezu
War es soweit, da kamst dann du
Zur Welt, du kleines Känguru.
Was sagste nu?"
Das sprach zu seiner Mami: "Du,
Ich frage mich schon immerzu:
Wie kam ich kleines Känguru
Auf diese Welt, was meinst denn du?
Ging das mit rechten Dingen zu?"
Da sprach das Mamakänguru:
"Ganz schön neugierig, das bist du.
Dann höre mir mal ruhig zu.
Wenn zwei verliebte Känguru
Vom 'Sie' schon übergehn zum 'Du'
Passiert leicht mehr noch, ab und zu.
Mama und Papa Känguru
Tanzten beim Mond zum 'Schubidu'
Und eins zum andern kam dazu.
Und kurz darauf schon nahezu
War es soweit, da kamst dann du
Zur Welt, du kleines Känguru.
Was sagste nu?"
Montag, 21. Februar 2011
Sonntag, 13. Februar 2011
Happy Valentine
Mit 18 haben sie sich getraut
"Ja" war ihr beider Wille
Denn wenn man jung ist schaut man durch
Die rosarote Brille
Die Liebe frisch, das Leben froh
Fast wie im Kitschgedicht
Offen die Welt, die Pläne groß
Nun, ganz so kam es nicht
Es ging so manches Jahr ins Land
Ihr Haar nun grau, sein's weg
Bei ihm wurd's vorne etwas mehr
Bei ihr dafür am Heck
Mehr neben- nun als miteinander
beider Alltag tagt
Marotten sind längst akzeptiert
Und alles sich gesagt
'Ne andere suchen ist ihm all
Die Aufregung nicht wert
Und auch sie warten nicht mehr auf
Den Prinz mit weißem Pferd
Nun jedes Jahr am Valentin
Gestehen Sie sich ein
Schau'n mild sich dabei ins Gesicht
"Naja, könnt schlimmer sein."
"Ja" war ihr beider Wille
Denn wenn man jung ist schaut man durch
Die rosarote Brille
Die Liebe frisch, das Leben froh
Fast wie im Kitschgedicht
Offen die Welt, die Pläne groß
Nun, ganz so kam es nicht
Es ging so manches Jahr ins Land
Ihr Haar nun grau, sein's weg
Bei ihm wurd's vorne etwas mehr
Bei ihr dafür am Heck
Mehr neben- nun als miteinander
beider Alltag tagt
Marotten sind längst akzeptiert
Und alles sich gesagt
'Ne andere suchen ist ihm all
Die Aufregung nicht wert
Und auch sie warten nicht mehr auf
Den Prinz mit weißem Pferd
Nun jedes Jahr am Valentin
Gestehen Sie sich ein
Schau'n mild sich dabei ins Gesicht
"Naja, könnt schlimmer sein."
Dienstag, 8. Februar 2011
Freiland- oder Bodenhaltung?
Wenn einem vom fernöstlichen Suppenbecher 'ne Katze anlacht, dient das nur bedingt dem Abbau von Klisches.
Dienstag, 25. Januar 2011
Donnerstag, 20. Januar 2011
Orbital
Ich wäre mit dir bis zum Horizont gefahren
Doch Abfahrt "Halle Neustadt" war dir weit genug
Ich hätte meilenweit auf Händen dich getragen
Dir reichte schon, wenn ich die Einkäufe mal trug
Ich würde mit dir gar zu gern die Welt erobern
Dir reicht der kleine Sieg beim Kartenspiel
Ich stürme Gipfel rauf, ich will den Blick von oben
Für dich ist aber immer nur der Weg das Ziel
Wie zwei Planeten ziehen wir so unsere Bahnen
Ich dreh den großen und du drehst den kleinen Kreis
Und ganz allmählich da beschleicht mich so ein Ahnen
Entfernen wir uns voneinander wieder leis.

Bild unter CC 3.0 von Fotopedia
Doch Abfahrt "Halle Neustadt" war dir weit genug
Ich hätte meilenweit auf Händen dich getragen
Dir reichte schon, wenn ich die Einkäufe mal trug
Ich würde mit dir gar zu gern die Welt erobern
Dir reicht der kleine Sieg beim Kartenspiel
Ich stürme Gipfel rauf, ich will den Blick von oben
Für dich ist aber immer nur der Weg das Ziel
Wie zwei Planeten ziehen wir so unsere Bahnen
Ich dreh den großen und du drehst den kleinen Kreis
Und ganz allmählich da beschleicht mich so ein Ahnen
Entfernen wir uns voneinander wieder leis.

Bild unter CC 3.0 von Fotopedia
Montag, 10. Januar 2011
Donnerstag, 6. Januar 2011
Käferdrama
Ein kleiner Käfer krabbelt munter
An meiner Zimerwand hinunter
Und wie er da so lang spaziert
Beobacht' ich ihn fasziniert.
Wie er so links und rechts sich dreht
Da frag ich mich wie's ihm wohl geht.
Geht es ihm gut? Ist er schlecht drauf?
Warum hinunter, nicht hinauf?
Wo will der kleine Käfer hin?
Liegt in seinem Handeln wohl ein Sinn?
Oder rennt er, voll sinnbefreit
Egal wohin, Hauptsache weit?
Ob er wohl weiß, wohin er will?
Oder ist nur der Weg sein Ziel?
Und so komm ich beim Käfer stieren
Gleich noch mehr ins philosophieren.
Ein kleines, unscheinbar Insekt
Toll wieviel Geist in ihm doch steckt.
Doch dann seh ich, das Krabbelvieh
Weiß selber nicht genau und wie.
Und frag mich innerlich entsetzt:
Hab ich den Käfer überschätzt?
Ist er von seinem Intellekt
Her doch nur ein dummes Insekt?
Ich fang ihn ein mit einem Glas
Und setz ihn aus im hohen Gras.
Ich hoffe dabei das geschwind
Er besser nun zurecht sich find.
Doch wieder mal sich zeigen tut
Das gut gemeint nicht gleich ist gut
Es nimmt das Schicksal seinen Lauf
'Ne Amsel kommt und frisst ihn auf.
Und die Moral von der Geschicht?
Kann ich nicht sagen, kenn ich nicht.
Vielleicht, das alles Sein auf Erden
Ist fressen und gefressen werden?
An meiner Zimerwand hinunter
Und wie er da so lang spaziert
Beobacht' ich ihn fasziniert.
Wie er so links und rechts sich dreht
Da frag ich mich wie's ihm wohl geht.
Geht es ihm gut? Ist er schlecht drauf?
Warum hinunter, nicht hinauf?
Wo will der kleine Käfer hin?
Liegt in seinem Handeln wohl ein Sinn?
Oder rennt er, voll sinnbefreit
Egal wohin, Hauptsache weit?
Ob er wohl weiß, wohin er will?
Oder ist nur der Weg sein Ziel?
Und so komm ich beim Käfer stieren
Gleich noch mehr ins philosophieren.
Ein kleines, unscheinbar Insekt
Toll wieviel Geist in ihm doch steckt.
Doch dann seh ich, das Krabbelvieh
Weiß selber nicht genau und wie.
Und frag mich innerlich entsetzt:
Hab ich den Käfer überschätzt?
Ist er von seinem Intellekt
Her doch nur ein dummes Insekt?
Ich fang ihn ein mit einem Glas
Und setz ihn aus im hohen Gras.
Ich hoffe dabei das geschwind
Er besser nun zurecht sich find.
Doch wieder mal sich zeigen tut
Das gut gemeint nicht gleich ist gut
Es nimmt das Schicksal seinen Lauf
'Ne Amsel kommt und frisst ihn auf.
Und die Moral von der Geschicht?
Kann ich nicht sagen, kenn ich nicht.
Vielleicht, das alles Sein auf Erden
Ist fressen und gefressen werden?
Montag, 3. Januar 2011
Welche Ironie
Mittwoch, 29. Dezember 2010
Dienstag, 28. Dezember 2010
TV - Krebs
LEGEN SIE DEN TV-KREBS 2 JEDEN TAG 20H - 20H 15 AUF IHR FERNSEHGERÄT UND SCHALTEN SIE DEN TON AB.
Wolf Vostell, Objekt auf Leinwand, Kunstsammlung Hochheim
Montag, 20. Dezember 2010
Elefantastisches
Zum Glück hat's Elefantentier
Am untern Ende Beine vier
Wüchsen dort fünferlei heraus
Säh das schließlich merkwürdig aus.
Am untern Ende Beine vier
Wüchsen dort fünferlei heraus
Säh das schließlich merkwürdig aus.
Sonntag, 19. Dezember 2010
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